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Von Küste zu Küste in einem Model S mit 60 kWh

Ethan Weinstein
28. Februar 2014

Die kleinste aktuell von Tesla angebotene Batterie hat das Model S 60 - das Basismodell. Ab $63.070 (mit aktiviertem Supercharging & Wohnsitz in Kalifornien) bekommt man lebenslang kostenlose Fernreisen. Fügt man noch HOV und HOT-Zugang (solo) hinzu, kann man sich mit ansehnlicher Geschwingkeit auch in Gegenden bewegen, in denen das Pendeln sonst eher eine Qual ist.

Nun ist es aber zufällig so, dass meine Heimatstadt - von manchen verächtlich als die Republik Santa Monica bezeichnet - für Anwohner kostenloses Parken auf kostenpflichtigen Parkplätzen anbietet.

Sie erwarten jetzt vielleicht eine Story voller Dramen, die jeder so gern liest und weitererzählen will. Brennende Autos, auf einsamen Landstraßen gestrandete Autos und so weiter. Wenn Sie solche Storys wollen, ist jetzt der Moment gekommen, Ihren Browser zu schließen, meine Tweets zu blockieren und mir die Freundschaft umgehend zu kündigen.

Denn dies ist die Geschichte von jemandem, der einmal quer durchs Land (und zurück) fährt. Manche würden das nicht mal in einem benzinbetriebenen Auto wagen. Die meisten Leute fahren einfach nicht quer durchs Land. Eigentlich wollte ich den genauen Prozentsatz googlen, aber das können Sie auch selbst. Wenn Sie - anders als ich - dazu Lust haben.

Wenn Sie gerne Autofahren, gibt es keinen besseren Gefährten als das Model S - ganz gleich in welcher Ausführung. Seit ich meins im August 2013 bekommen habe, haben wir zusammen vierzehntausend Meilen zurückgelegt - also ungefähr 22.500 km.

Quer durchs Land ist eine andere Geschichte. Auch wenn ein ICE oder E-Mobil sich toll in der Stadt schlägt, kann es passieren, dass es einen auf offener Straße hängen lässt. Schläuche platzen. Riemen reißen. Oder schlimmer noch: der Sprit ist alle. Seit die ersten reinen E-Mobile sich auf den Markt gewagt haben, war „Reichweite“ das böse Wort. Das Model S 60 kWh ist anders. Es hat eine Reichweite von 208 Meilen - also gut 330 km -, die man durch eine bewusste Fahrweise noch verbessern kann. Aber dazu kommen wir später. Wir wollen ja nichts überstürzen. Kommen wir zunächst zur gewählten Route. Vom Hawthorne Supercharger nach Virginia Beach und zurück.

Die meisten Leute mit dem 85-kWh-Modell (und einer Reichweite von gut 425 km) haben das längst hinter sich. Sie wissen, dass es funktioniert. Zumindest hat es schon zwei Mal funktioniert. Einmal hat es ein Vater-Tochter-Duo von New York nach LA geschafft und ein paar Tage später ein Team von Tesla Motors.

Dieser Trip wird keine Rekorde in Bezug auf das Aufladen oder die Geschwindgkeit brechen. Wahrscheinlich wird es sogar eher ein bisschen langweilig. Aber wenn Sie wissen wollen, wie ein E-Mobil funktioniert ... Wenn Sie wissen wollen, wie das Supercharging-Netzwerk funktioniert ... Wenn Sie wissen wollen, wie Sie selbst mit schier unaussprechlicher Faulheit KOSTENLOS durchs ganze Land fahren ...

Es gibt einen Grund für diesen Trip, aber ich hätte ebenso einfach fliegen können. Nein, ich verrate ihn nicht. Wie neugierig!

Dieser Trip ist wie jeder andere Roadtrip auch. Außerdem gibt er jeder Reichweiten-Angst den Rest, wenn es um Tesla geht. Tesla wird NIEMALS ein Auto produzieren, das eine geringere Reichweite hat als meins. Ich kann versagen. Es gibt kein Netz und keinen doppelten Boden. Ich werde im Lauf der nächsten Woche (oder so) Updates veröffentlichen und versuchen, so viele Fragen wie möglich zu beantworten.

Ethan Weinstein


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