From a Model S owner in Tennessee

Ich war auf dem Interstate-Highway mit etwa 100 km/h auf dem Heimweg und folgte einem LKW. Durch den LKW vor mir sah ich eine verrostete Anhängerdeichsel nicht mehr rechtzeitig. Sie lag in der Mitte der Spur und ihr Kugelkopf ragte gefährlich nach oben. Der LKW vor mir konnte noch ausweichen. Bei mir was es jedoch zu spät und ich konnte sie nicht mehr vermeiden. Der Rumms war gewaltig, als die Hängerdeichsel gegen die Unterseite meines Model S schlug und ich dachte, wir würden abheben. Mein Assistent erzählte mir später, dass im Asphalt noch ein tiefes Loch an der Stelle zu sehen war, an der mein Model S auf die Deichsel prallte. Der Wagen schien jedoch OK, weshalb ich weiterfuhr, wenn auch mit etwas zittrigen Händen.

Etwa 30 bis 45 Sekunden nach dem Aufprall meldete das Display auf dem Armaturenbrett: "Service erforderlich. Fahrzeug kann evtl. nicht mehr starten." Ich fuhr jedoch weiter in der Hoffnung, es noch nach Hause zu schaffen. Aber eine Minute später forderte mich der Monitor auf: "An sicherer Stelle anhalten. Fahrzeug schaltet sich aus." Obwohl sich das Fahrzeug vollkommen normal verhielt, stoppte ich am Straßenrand. Dort stieg ich aus und holte meine Sachen aus dem Auto. Ungefähr 5 bis 10 Sekunden danach, quoll plötzlich Rauch von der Unterseite des Fahrzeugs hervor. Da gab es für mich nur eines: einen Sicherheitsabstand von etwa 100 m. Der Rauch, der unten aus dem Auto quoll, nahm sichtlich zu. Etwa zwei Minuten, nachdem ich mich vom Fahrzeug entfernt hatte, begannen Flammen aus der Fahrzeugfront zu züngeln.

Gottseidank war ich ohne einen Kratzer davon gekommen. Wäre das nicht ein Tesla gewesen, hätte die Deichsel das Bodenblech durchschlagen und schwere Verletzungen verursacht. Die Zeitspanne vom Aufprall auf die Deichsel bis zum Ausbrechen des Feuers dauerte etwa fünf Minuten. Während dieser Zeit warnte mich das Fahrzeug ständig, dass ich am Straßenrand anhalten sollte. Trotzdem fühlte ich mich nie in unmittelbarer Gefahr. Denn nach dem Unfall funktionierte das Fahrzeug ja noch tadellos - ohne irgendwelche Beeinträchtigungen. Und zu keiner Zeit kam ich dabei in Flammennähe.

Die Feuerwehr war schnell zur Stelle und löschte mit Wasser. Als die Feuerwehrleute die Türen aufbrechen wollten, drückte ich geistesgegenwärtig die Fernbedienungstaste. Zu meinem Erstaunen fuhren die Türgrife aus und alles funktionierte, obwohl die Fahrzeugfront gebrannt hatte. Das Feuer hatte jedoch nie den Innenraum erreicht, der unbeschädigt war. Daher konnte ich problemlos meine Papiere und Stifte aus dem Handschuhfach bergen.

Aufgrund dieser Erfahrung kann ich nur sagen, dass das Tesla Model S ein absolut sicheres Fahrzeug ist. Ich würde auf der Stelle wieder eines kaufen.

Juris Shibayama, MD

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Kommentare

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Great report, though I'm sorry for the damage to your car. i've got my P85D on order and it's reassuring to read user comments like yours. -Jim