Das vollendete Familienauto

Mein Mann ist ein Technik-Freak, bei mir dreht sich alles um Gesundheit und Wissenschaften – und die Umwelt liegt mir am Herzen. Wir leben in einer nahezu ländlichen Gegend von Pennsylvania rund 50 Meilen westlich von Philadelphia und wir haben zwei junge Töchter. Da brauchen wir also einen großen Wagen. Dass wir zu den „Early Adopters“ des Model S gehören würden, darüber mussten wir nicht erst lange nachdenken.

In nur einem Jahr haben wir es mit unserem neuen Auto irgendwie geschafft, 32.001 Meilen reines Fahrvergnügen zu genießen. Ja, Sie haben richtig gehört, 32.001 Meilen. Ich fahre den Wagen täglich. Fragen Sie mich nicht, wo genau wir damit hinfahren, oft weiß ich das gar nicht. Wir fahren einfach ins Blaue. Fast immer sind mindestens eine oder meine beiden Töchter mit von der Partie, ein echtes Familienauto also. Auch meinen Mann lasse ich hin und wieder fahren.

Unser Model S hat unsere Erwartungen in jeder Hinsicht übertroffen. Auf der Grundlage meiner langjährigen Erfahrung und mit Blick auf meine Prioritäten kann ich nur sagen: Eltern, die bei Verstand sind, sollten sich keinen neuen SUV kaufen, um ihre Kinder herumzukutschieren. In meinen Augen ist die wichtigste Eigenschaft des Model S die Sicherheit. Obwohl das Modell schon in wirklich schlimme Unfälle verwickelt war, hat doch kein Insasse eines Model S bisher ernsthafte bleibende Verletzungen erlitten oder gar den Tod gefunden. Ich bin da stets informiert. Das ist nicht einfach bloß ein Modeauto oder ein normales Elektrofahrzeug: Das ist ein Panzer, das einzige Fahrzeug, in dem ich meine Kinder fahren sehen möchte. Und Punkt.

In diesem Zusammenhang sprengt die allgemeine Leistung des Autos jeden Rahmen, was auch für Beschleunigung und Fahrverhalten gilt. Seit ich im Mai vergangenen Jahres mein Model S erhielt, hat den Nordosten kein Geringerer als dieser Polarwirbel heimgesucht, überhaupt ein schrecklicher Winter. Unsere Straßen waren fast ständig rutschig, unser Model S aber schlug sich hervorragend auf den vereisten und schneebedeckten Straßen. Ich habe früher Autos mit Allradantrieb gefahren, doch mit seinem Hinterantrieb schneidet das Model S genauso gut ab, wenn nicht sogar besser. Das ist alles andere als Marktschreierei: Ich habe mich auf miesen Straßen wirklich noch nie so sicher gefühlt, selbst mit meinen geliebten Kindern im Auto.

Ich weiß, ich müsste irgendwann auch mal zum Ende kommen, doch will ich noch kurz auf ein paar andere Eigenschaften eingehen, die dazu beitragen, das Model S zum vollendeten Familienauto zu machen.

Ein 5+2-Sitzer Serienmäßig bietet das Model S fünf Sitzplätze. Mit der Option auf zwei nach hinten weisende, versenkbare Kindersitze lässt sich die Sitzplatzanzahl jedoch auf sieben erhöhen. Laut Tesla-Geschäftsführer Elon Musk sind diese nach hinten gerichteten Sitze die sichersten im ganzen Fahrzeug. Ich glaube ihm das. Und deshalb erlaube ich es meinen Kindern ohne Zögern, hinten im Heck mitzufahren.

Riesiger Stauraum Das Stauraumangebot des Model S kann sich mit dem von großen SUVs messen. Das Auto ist breit und dadurch besonders komfortabel – und obendrein praktisch für sperrige Fracht. Dazu kommt als Zugabe der vordere Kofferraum, da wo andere Autos den Motor haben.

Es ist robust. Dieses Auto hat der Winter der nordöstlichen Breiten in die Mangel genommen. Dazu kamen klebrige Finger und andere kindliche Missgeschicke, auf die ich hier nicht näher eingehen will. Trotzdem sieht es nach einem Jahr in meinem Besitz innen wie außen brandneu aus.

Versenkbare Türgriffe, die glänzen und verführen. Dank dieser „Zaubertürgriffe“ sind sogar die eher fauleren Kinder geradezu wild darauf, ihre Tür selber zu öffnen und ins Auto zu springen.

On-Demand-Musiktechnologie für Musikenthusiasten.  Ich bin echt von Slacker,begeistert, denn ich bin ein Musiknarr. Auch vom Leid ermatteter Eltern kann ich ein Lied singen, doch dagegen habe ich ein persönliches Rettungsystem: Wenn zum Beispiel aufgedrehte Kinder im Auto sind, sage ich nur „Play [Lieblingslied der Kinder spielen]“ – und schon hat das Geschrei, Zanken und Klagen ein Ende.

Ein kinderleicht zu bedienendes E-Mobil, das selbst die Jüngsten inspiriert. Meine Töchter wissen, dass unser „Technomobil“ für puren Fortschritt steht und genau auf der Straße fährt, die in eine sauberere Zukunft führt. Und darauf sind sie sehr stolz. Meine jungen Damen sind vehemente Elektroauto-Verfechter und werden Tesla genau wie Mama und Papa garantiert ein Leben lang treu bleiben.

Tesla hat geschafft, was kein anderer Automobilhersteller auch nur gewagt hat: ein reines Elektroauto mit großer Reichweite entwickeln, das bei Leistung, Komfort und reinem Fahrvergnügen keine Kompromisse macht. Meine Familie und ich, wir haben praktisch in unserem Model S gewohnt und allein im ersten Jahr 32.000 Meilen damit zurückgelegt – und wir könnten zufriedener nicht sein.

Laurie Orloski

Thema: 
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