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Wie sicher ist ein Model S?

Brian Martel
2. Dezember 2013

Model-S-Eigentümer Brian Martel beschreibt einen Zusammenstoß, in den er mit seinen vier Kindern kürzlich verwickelt war.

Dies ist seine Geschichte:

Ich dachte, in dieser Zeit vorweihnachtlichen Trallallas wären ein paar Worte über die Sicherheit meines Model S Signature nicht fehl am Platze. Leider habe ich die Details der Sicherheitsausstattung des Model S auf die harte Tour kennenlernen müssen.

Am Abend des 10. November, dem Vortag des dritten Geburtstags meiner Tochter, fuhr ich in westlicher Richtung auf der Parker Road in Plano, Texas, als ein anderes Auto die Beifahrertür meines Model S rammte. Der war war mir frontal in die Seite gefahren.

Das war nicht etwa an einer Ampelkreuzung oder einer vergleichbaren Stelle: Der Mann, der mir in die Seite fuhr, kam ohne anzuhalten oder abzubremsen vom Parkplatz eines Einkaufszentrums. Das Verrückte dabei ist, dass man an dieser Ausfahrt die Hauptstraße nicht überqueren darf, und auch das Linksabbiegen ist verboten, denn für den Verkehr in Richtung Osten wurde hier extra eine sichere Abbiegespur eingerichtet. Der Mann schoss mit gut und gerne 30 Stundenkilometern oder sogar schneller vom Parkplatz. Ich konnte gerade noch „Was machst du denn ...“ sagen und dabei denken: „Der verfehlt uns, der rauscht hinter uns durch ... okay ... nix wars ...“

Als er in die Beifahrertür krachte, öffneten sich alle Seitenairbags genau so, wie sie sollen. Der andere Wagen schrammte die gesamte Flanke unseres Model S entlang und drehte uns um, so dass wir über den Bordstein und über den Rasen auf den Fußweg schleuderten und gegen die Fahrtrichtung zum Stehen kamen.

Meine erste Frage, sobald der Wagen zum Stehen kam, war, ob meine Kinder alle in Ordnung waren. Meine Frau war nicht dabei, aber ich hatte vier Kinder unter elf Jahren im Wagen: meine drei Söhne im Alter von elf, acht und sechs, und meine Tochter, gerade zwei Jahre, elf Monte und 16,5 Stunden alt. Mein Ältester und die Jüngste saßen in der zweiten Reihe, er mit dem normalen Sicherheitsgurt, sie im Kindersitz. Die beiden mittleren Jungs saßen in der dritten Reihe. Mein jüngster Sohn hatte ein paar kleinere Beulen, doch zum Glück waren ansonsten alle gesund und unversehrt. Mein Nacken und Rücken schmerzten von dem Stoß, der mich seitwärts in den Airbag und die Tür gedrückt hatte, doch das war auch alles. Wir hatten alle am nächsten Tag ein paar Schmerzen, aber ein Arztbesuch zur Sicherheit zeigte, dass es nichts Ernstes war.

Ich holte also schnell alle aus dem Auto und vergewisserte mich, dass es ihnen gut ging. Aber natürlich haben meine beiden Jüngsten vor Angst geweint. Es war ein sehr erschreckender Unfall. Die Fahrertür funktionierte einwandfrei, ebenso die Heckklappe. Im ganzen Auto war nicht ein einziges Fenster zerbrochen.

Da der Unfall sich nur knapp einen Kilometer von daheim entfernt ereignet hatte, war meine Frau kurz darauf zur Stelle. Sie weinte und war erschrocken, doch half sie mit, alle Kinder gemeinsam mit mir zu beruhigen. Als sie sich mit den Kindern auf den Heimweg machte, gab ich ihr noch die beiden Blumensträuße, die ich kurz zuvor für sie gekauft hatte, und auch die Reste des Abendessens mit ihren Freunden, von dem meine Kinder gerade kamen. Ich sage das deshalb, weil die Blumen auf dem Beifahrersitz lagen, die eingepackten Essensreste vor den Rücksitzen auf dem Boden. Die Blumen waren unversehrt, der Styroporbehälter mit dem Essen war nach wie vor fest verschlossen. Ich hätte gedacht, alles würde uns um die Ohren fliegen, aber ich hatte mich geirrt. Blumen und Essen waren in perfektem Zustand.

Von meinem herrlichen Model S Performance in Signature-Rot konnte man das nicht behaupten. Die Stoßstange des anderen Autos hatte sich in die Flanke meines Tesla gerammt – und war dort steckengeblieben. Der Mann vom Abschleppdienst hatte einige Mühe, die fremde Stoßstange aus meinem Auto zu entfernen. Die gesamte Beifahrerseite war völlig verbeult, verkratzt und aufgerissen.

Aber alle waren in Sicherheit und gesund und munter. Nur dass meine Tochter immer und immer wieder sagen musste: „Papis Auto kaputt. Papis Auto kaputt.“ Irgendwie sollte sie ihre Prioritäten nochmal überdenken, aber ich konnte sie gut verstehen.

Bald werde ich wissen, ob der Wagen repariert werden kann oder als Totalschaden verbucht wird. Ich bin zwischen beiden Möglichkeiten hin- und hergerissen.

Einerseits liebe ich meinen Signatur mit seiner niedrigen Seriennummer. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob die Perfektion, Sorgfalt und Sicherheit meines wunderbaren, nagelneuen Model S wiederherstellbar sind. Ein Neuer wäre also vielleicht doch keine so schlechte Idee.

Doch vor allem denke ich bei der ganzen Angelegenheit an meine Familie und schätze mich glücklich, so wunderbare Kinder zu haben. Das wurde mir jetzt noch deutlicher vor Augen geführt und ich bin sehr dankbar für etwas, das so viel Sorgfalt und hervorragende Technologie und Entwicklung vereint. Meine Familie ist dank der Fachleute bei Tesla Motors heil und unversehrt.

Jedes andere Auto hätte sich vermutlich überschlagen, so dass möglicherweise jemand aus meiner Familie schwer verletzt worden wäre. Dank des niedrigen Schwerpunktes blieben trotz Aufprall, Drehung und Schleudern aber alle vier Reifen selbst dann auf dem Boden, als der Wagen gegen den Bordstein rutschte. Ein normales Auto hätte schon einer dieser Faktoren zum Kippen gebracht.

Ich kann mich nur nochmal dafür bedanken, dass ein solch unvorhersehbarer, schrecklicher Zusammenstoß (der eigentlich viel schlimmer hätte enden müssen) ein positives Erlebnis mit glücklichem Ausgang für meine Familie wurde. Ich freue mich schon darauf, endlich wieder in einem Tesla zu sitzen. Meine Familie und ich können es gar nicht erwarten!

Brian Martel
Stolzer Eigentümer eines Model S


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