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Eine Weihnachtsgeschichte mit Tesla

Rocky Angelucci
14. Dezember 2013

Im vergangenen August haben meine Frau und ich im Werkstattzentrum in Farmers Branch, Texas, eine Probefahrt mit einem Model S gemacht. Diese Probefahrt hatte eine Wirkung, die wohl jeder gut verstehen kann, der jemals ein Model S gefahren hat. Es ist noch maßlos untertrieben, wenn ich sage, dass ich nach der 15-minütigen Fahrt vom Tesla regelrecht besessen war. In den Wochen darauf habe ich förmlich jedes Wort und alle Videos verschlungen, die es zum Model S zu sehen oder zu lesen gab.

Meiner Frau und meiner Tochter Sophia entging meine träumerische Fixierung auf den Tesla nicht, und sie waren richtig amüsiert. Aber anstatt mich für meine neue Liebe zu verspotten, unterstützte mich meine Frau. Wenn sie mich schlummernd im Sessel fand – das iPad aus meinen erschlafften Fingern gerutscht, auf dem Display noch die Demo zur Designstudio – dann deckte sie mich liebevoll zu und sah verständnisvoll über mein im Traum vor mich hingestammeltes „Tesla, Tesla, Tesla ...“ hinweg.

Sophia reagierte anders: Sie unternahm etwas. Sie schaltete nicht etwa einen Psychiater ein, sondern den Weihnachtsmann. Nachdem sie im Oktober bereits zwei Monate lang das unausgesetzte Tesla-Gefasel ihres Vaters über sich hatte ergehen lassen, schrieb sie wie gewöhnlich ihren Brief an Santa Claus. Doch diesmal mit einem entscheidenden Nachsatz: Nach ihrer Wunschliste voller Puppen, Spiele und anderer toller Sachen flehte sie Santa an, ihrem Vater doch bitte einen Tesla zu Weihnachten zu bringen. „Ich schreibe schon so früh“, merkte sie nachsichtig an, „weil ich weiß, dass deine Elfen für den Bau eines Tesla eine Weile brauchen werden.“

Man sagt, Weihnachten sei die Zeit der Wunder. Und dieser Kinderbrief löste umgehend eine Kette größerer und kleiner Wunder aus. Die arbeitsamen, hoch qualifizierten Elfen hatten von der kindlichen Anfrage erfahren. Die Planungsabteilung Nordpol, Santas Buchhaltung und Knecht Ruprecht – alle gaben ihr Bestes. Hinter dem Vorhang des ewigen Eises wurde unermüdlich gearbeitet.

An einem sonnigen Oktobertag lag dann ein Brief vom Nordpol in unserem Briefkasten, ganz offensichtlich auf magische Weise zugestellt – von wem wohl, wenn nicht von Santa höchstselbst, denn wer sonst stellt wohl einen Brief so pünktlich zu? „Komm mit deiner Familie in die 13725 Welch Road in Farmers Branch, und zwar morgen. Frage dort nach Herrn Glover Davis und hole für dich und deine Familie eure verfrühte Weihnachtsüberraschung ab.“ So lautete Santas briefliche Anweisung an Sophia. „Und noch eins: die Adresse vorher zu googeln, gilt nicht.“

Unsere Fahrt nach Farmers Branch war kurz, doch Sophia erschien sie endlos, denn das Geheimnis und die Vorfreude hatten ganz von ihr Besitz ergriffen. Den ganzen Tag zuvor hatte sie mit Mutmaßungen darüber verbracht, worin Santas Überraschung wohl bestehen würde. Ein Pony? Ein Bauernhof? Was war das wohl für eine Überraschung, die uns über 30 Kilometer weit von zu Hause weg führen würde? (Ich brachte mich gewohnt konstruktiv in das Gespräch ein und äußerte die Vermutung, Santa habe vielleicht einen Termin in einem Tattoo-Studio für uns arrangiert, wo man uns Weihnachtsmotive auf den Hintern tätowieren würde. Erstaunlicher Weise hielt meine Familie diese Idee für abwegig.)

Sophia spekulierte so lange weiter, bis wir endlich um die letzte Ecke bogen und das Tesla-Gebäude vor uns auftauchte. Da war es mit allem Anstand vorbei und es gab ein großes Gekreische im Auto. So wild, dass wohl nur eine Videoaufnahme den Jubel wahrheitsgetreu beschreiben könnte. Es sei nur gesagt, dass in meinen Ohren noch nach fünf Wochen ein Klingeln dank der gellenden Schreie zu hören war: „Wir kriegen einen Tesla??? Wir kriegen einen Tesla! WIR KRIEGEN EINEN TESLA!“

Sobald wir ausgestiegen waren, fragte sie nach Glover Davis und zeigte ihren Brief von Santa dabei der erstbesten Person, die ihr über den Weg lief. Ich muss sagen, dass Glover Davis wohl einer der vorbildlichsten Elfen ist, die Santa je in seinen Dienst genommen hat. Glover und seine Gesellen wickelten nicht nur die Übergabe unseres Model S fachmännisch und professionell ab – sie alle genossen offenbar Santas vollstes Vertrauen und erklärten Sophia geduldig jede Einzelheit, die dazu geführt hatte, dass der Tesla gerade an diesem Tag auf wundersame Weise aufgetaucht war. Während der gesamten Fahrzeugübergabe sprühte Sophia geradezu vor Stolz darüber, dass ihr Brief an Santa zu einem so tollen Ergebnis geführt hatte.

Noch am Abend erhielt ich eine E-Mail von Glover, der uns dafür dankte, ihm und der Belegschaft in Farmers Branch „die netteste Fahrzeugübergabe aller Zeiten" beschert zu haben.

Oh nein, Glover: Wir danken Ihnen dafür, den unglaublichen Anlass noch schöner gemacht zu haben. Unsere Tochter schwebt immer noch ein paar Handbreit über dem Boden, so beeindruckt ist sie von der Macht, die eine einfache Kinderbitte an den Weihnachtsmann hat. Und davon, dass Wünsche wirklich wahr werden können.

Fröhliche Tesla-Weihnachten wünschen

Rocky, Laura und Sophia


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