Ein Jahr. Ein Roadster. 65.000 Kilometer.

Engels

Der Devisenhändler lebt in der Nähe des Schwarzwalds. Dieser „Extremfahrer“ fuhr mit seinem letzten Auto 902.000 km und hat bereits 65.000 km mit seinem Roadster zurückgelegt.

Ich habe das erste Mal über Tesla im Manager Magazin gelesen. Noch bevor ich die Schlusszeile erreicht hatte, wollte ich einen Roadster. Ein elektrischer Sportwagen mit hoher Leistung und branchenführender Reichweite? Ich habe das Auto sofort reserviert und im darauffolgenden Jahr meine erste Probefahrt beim Genfer Auto Salon gemacht. Ich freute mich so auf die Auslieferung meines Teslas.

Ich weiss, dass sich viele Kunden auf die gleiche Weise in den Roadster verlieben. Aber ich betrachte mich selbst nicht als typischen Roadster Kunden – nicht einmal als typischen Kunden für Premiumfahrzeuge. Ich fahre Autos bis sie buchstäblich auseinanderfallen. Mein erstes Auto war beispielsweise ein VW Käfer, der letztendlich 558.000 km auf dem Tacho hatte. Meinen ersten Mercedes ersetzte ich nach 558.000 km gegen einen neuen. Diesen fuhr ich dann 902.000 km weit. Der Tesla ist mein erstes 100 Prozent elektrisches Auto, und diesen will ich genauso lange fahren, wie seine Vorgänger. In nur einem Jahr habe ich bereits 65.000 km mit meinem ‚electric blue‘ Roadster zurückgelegt!

Nachdem ich so viel Zeit in qualitativ hochwertigen Autos verbracht hatte, überraschten mich doch so einige Dinge am Tesla. Die meisten kennen die legendäre Leistung des Roadsters, die immer und immer wieder Spaß macht. Aber der Roadster ist auch sehr komfortabel – besonders in Regionen mit verschiedenen Jahreszeiten. Ich habe den Motor meines Verbrenners immer elektrisch vorgeheizt. Für mich gibt es nichts uneffizienteres als einen kalten Motor zu starten und mich mit Höchstgeschwindigkeit fortzubewegen. Mit dem Roadster ist das etwas ganz anderes. Ich stecke einfach das komplette Auto an meine 220 Volt-Steckdose. Jeden Morgen ist es dann voll geladen und sofort bereit für die Strasse – egal wie kalt es draußen ist. Ich kann direkt auf der Autobahn mit 200 km/h fahren, ohne mir Gedanken über Effizienzverlust zu machen, nur weil mein Motor zu kalt ist.

Viele fragen mich, warum ich so viel fahre. Die Antwort ist einfach: Weil ich es kann! Mein Weg zur Arbeit ist nicht weit, eigentlich arbeite ich sogar viel von daheim. Ich liebe es einfach Auto zu fahren. Ich wohne in der Nähe von Freiburg am Rande des Schwarzwalds. Das ist eines der schönsten Ausflugsziele in Deutschland, und es gibt viele schöne Strecken für Spazierfahrten.

Im letzten Jahr waren meine Frau und ich auch in der europäischen Tesla Gemeinde aktiv. Wir haben mehrere Fahrten in die Schweiz gemacht, und im September fuhren wir sogar über 800 km nach Berlin. Das war der weiteste Ausflug, den wir bislang unternommen haben. Auf dem Weg nach Norden haben wir unsere Familien besucht und unterwegs in deren Garagen geladen. Es war ein unglaubliches Erlebnis gemeinsam mit fast zwei Duzend elektrischen Roadstern den historischen Checkpoint Charlie zu passieren und durch die Innenstadt Berlins zu cruisen. Ein Teil des Tesla-Konvois zu sein war einfach unbeschreiblich: Eine Mischung aus Optimismus und Begeisterung machte sich breit, da wir realisierten, dass in Zukunft unsere Städte sauber und leise sein könnten.

Bevor ich meinen Roadster bekam, war ich etwas beunruhigt, was das Laden anging. Öffentliche Ladestationen sind nicht so verbreitet wie Tankstellen. Daher lag die Vermutung nahe, dass es manchmal schwierig sein könnte. Aber jetzt, wo ich mit dem Roadster lebe, weiß ich, dass es es überall Elektrizität gibt. Es gibt über eine Milliarde konventioneller Steckdosen in Europa, die den Roadster problemlos laden. Und jetzt, egal wo ich hinfahre, sehe ich Steckdosen – in Hotels, auf öffentlichen Parkplätzen, an Restaurants und sogar in Scheunen und Bauernhöfen auf dem Land.

Seit ich Tesla Roadster fahre, muss ich für Fahrten etwa 30 Minuten extra einplanen. Unterwegs werden mir häufig Fragen gestellt, und ich verbringe viel Zeit damit Rede und Antwort zu stehen. Ich mache sogar Probefahrten mir Fremden! Das macht mir viel Freude, und ich freue mich über das viele positive Feedback. Immerhin kann ich so den Menschen ein Stück mobile Zukunft näher bringen!

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Opmerkingen

dollarswest@gma...

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dollarswest@gma...

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OCEANA1968

WHERE IS THE ON BOARD SOLAR AND ELECTROMAGNETIC PERPETUAL MOTION MOTORIZED CHARGING SYSTEMS? NICE LOOKING CARS THOUGH.